Eberswalde zeigt Herz! Für bedürftige Patienten auf Kuba ist eine Spende bestimmt, zu der zahlreiche Geber beigetragen haben. Es geht vor allem um Brillen und Hörgeräte. Warum ist diese Hilfe nötig?

Kuba! Wer denkt da nicht an unbeschwerte Urlaubsfreuden auf der Karibik-Insel, an lebensfrohe Gastgeber oder an mitreißende Musik, die selbst Tanzmuffel dazu bringt, sich dem Rhythmus hinzugeben?

„Das alles klingt nach Klischee, ist aber dennoch wahr“, schwärmt Ellen Berger aus Eberswalde, die sich bestens auskennt. Denn die Mitarbeiterin im Integrationsfachdienst hat familiäre Bindungen nach Kuba. Doch der Traum vom Paradies sei nur die halbe Wahrheit. Denn viele der knapp zwölf Millionen Einwohner der laut eigener Verfassung nach wie vor sozialistischen Republik würden in unvorstellbarer Armut leben, betont Ellen Berger. „Auf Kuba fehlt es an allem“, sagt sie.

Unterstützung durch die Firma Optic Ortel

Und ist froh darüber, dass ihre private Initaitive, auf der Karibik-Insel im bescheidenen Rahmen wirksame Hilfe zu leisten, in Eberswalde auf beachtliche Resonanz gestoßen ist. Hier kommt Dietmar Ortel ins Spiel. Der Mit-Inhaber von Optic Ortel mit Filialen in Eberswalde, Finow, Bad Freienwalde und Angermünde sitzt für die CDU-Fraktion im Eberswalder Stadtparlament – und engagiert sich nicht nur als Unternehmer mit Herzblut sozial. Mit seiner Firma hat Dietmar Ortel bereits Hilfsprojekte für vom Angriffskrieg Russlands betroffenen Ukrainer begleitet oder Brillenspenden für Rumänien und Portugal gesammelt. Als Volksvertreter hat er zudem unter anderem für den Erhalt des Bahnwerks in Eberswalde gekämpft und setzt sich aktuell dafür ein, dass der Kranbau eine Zukunft hat.

Erinnerung an Handschlag mit Fidel Castro

„Es gibt so viele globale Herausforderungen auf der Welt, dass ich nicht tatenlos zuschauen möchte“, sagt Dietmar Ortel, der zur feierlichen Übergabe von Brillen und Hörgeräten im Gesamtwert zwischen 3000 und 5000 Euro an Ellen Berger auch Vertreter der Stadt Eberswalde und der Botschaft von Kuba in Berlin begrüßen kann. Zudem sind weitere private Unterstützer der Spendenkampagne für den Karibik-Staat in die Filiale im Altstadt-Carrée gekommen.
Zu diesen ehrenamtlichen Helfern gehört auch Wolfgang Frick, der vielen Eberswaldern durch sein ehrenamtliches Engagement für die vom Verein Brot und Hoffnung getragene Kleiderkammer bekannt sein dürfte und sich als „großer Kuba-Fan“ bezeichnet. „1972 habe ich als Lehrling in Leuna Fidel Castro die Hand schütteln dürfen“, blickt der rüstige Ruheständler zurück. Auf Kuba fördere er ein inzwischen fünf Jahre altes Patenkind. „Zuletzt war ich im November 2022 dort“, verrät der Eberswalder.

Mit jeder Menge Gepäck im Flieger nach Kuba

Die aktuelle Spendenaktion für Kuba ist das Verdienst von Ellen Berger, die mit ihrer Frau und ihrer Mutter am 25. März zu ihrer Familie auf die Insel in Nachbarschaft zu den USA fliegt. „Wir haben extra eine teurere Kategorie gebucht, um mehr Gepäck mitnehmen zu können“, berichtet die Kuba-Unterstützerin, die Dietmar Ortel für dessen Einsatz ungemein dankbar ist. 1000 Brillen von Kunden, die über Jahre in den Filialen von Optic Ortel abgegeben worden waren, sind akribisch gesäubert, bei Bedarf repariert, vermessen und nach Sehstärke sortiert worden. Auch etwa 30 gebrauchte, aber völlig intakte Hörsysteme wurden auf Vordermann gebracht.
„Wir sind froh und stolz, dass wir die Möglichkeit haben, Ländern wie Kuba zu helfen“, sagt der Unternehmer. Daran hätten die treuen Kunden einen entscheidenden Anteil.
Hilfsbereitschaft sei ein Wesenszug vieler Eberswalde, urteilt Sarah Schmidt, die im Rathaus der Kreisstadt des Barnim als Leiterin des Amtes für Generationen, Sport und Integration amtiert und freudig der Spendenübergabe beiwohnte. „Aktionen wie diese sind ein Ausdruck für Weltoffenheit“, betont sie.

Botschaftsrätin regt Zusammenarbeit an

Aus der Botschaft Kubas in Berlin sind die Botschaftsrätin Anamary Suarez Quinones und der Handelsrat José Antonio Orozco nach Eberswalde gekommen. „Wir sind stark daran interessiert, die freundschaftliche Zusammenarbeit der Stadt Eberswalde mit Santa Clara auszubauen“, findet die Botschaftsrätin Worte der Anerkennung.

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